Energieausweis und Energieeinsparverordnung

... machen Wärmedämmung wichtiger denn je!

Kaum zu glauben: Der Energieverbrauch durch Wohngebäude macht in Deutschland fast 50 % aus. Dieser soll mithilfe der EnEV (Energieeinsparverordnung) verringert werden.

 

Deshalb fordert die EnEV beim Neubau oder der Erneuerung von Außenbauteilen den Nachweis des Wärmeschutzes.
Das gesamte Gebäude wird mit seiner Anlagentechnik als Einheit betrachtet und der rechnerische Primär-Energiebedarf ermittelt. Dieser wird aktuell bei Neubauten in einem Energieausweis dokumentiert.
Bereits seit dem 1. Juli 2008 sorgen Energieausweise bei Altbauten, die bis 1965 gebaut wurden für mehr Transparenz über den Energieverbrauch. Seit Anfang 2009 ist der Energieausweis bei Vermietung und Verkauf auch bei allen anderen Wohngebäuden Pflicht.
Für Gewerbebauten und andere Gebäude, die nicht überwiegend dem Wohnen dienen, sogenannte Nichtwohngebäude, ist der Energieausweis erst seit Juli 2009 Pflicht.

Der Energieausweis
Sorgt für mehr Transparenz.

Als eine Art Gütesiegel für Wohnungen und Gebäude soll die Dokumentation der Energieeffizienz für mehr Transparenz beim potentiellen Käufer oder Mieter sorgen.
Der umfangreiche, bedarfsorientierte Energieausweis dokumentiert den Zustand von Gebäudehülle, Heizungsanlage, Lüftung, Warmwasserbereitung und die Art der eingesetzten Energieträger. Die Analyse dieser Werte stellt den rechnerischen Norm-Energieverbrauch des Gebäudes dar und ist aussagekräftig beim direkten Vergleich von Gebäuden ähnlicher Bauart.
Der einfachere, verbrauchsorientierte Energieausweis hingegen dokumentiert den tatsächlichen Energieverbrauch der letzten Abrechnungszeiträume. Er ist weniger aussagekräftig, da z. B. das persönliche Nutzerverhalten der Bewohner einen sehr starken Einfluss auf den Energieverbrauch von Gebäuden nimmt.

Wann verbrauchs-, wann bedarfsorientiert?

Für Gebäude kleiner als 5 Wohneinheiten, die vor 1978 errichtet wurden, wird der bedarfsorientierte Energieausweis verbindlich vorgeschrieben.
Für Gebäude, die durch Sanierungsmaßnahmen auf einen energetischen Stand gebracht worden sind, der mindestens dem Stand der ersten Wärmeschutzverordnung (1977) entspricht, gilt die Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis.
Die Wahlfreiheit wird auch bei größeren Gebäuden mit 5 oder mehr Wohneinheiten eingeräumt.
Der Energieausweis im Gebäudebestand ist seit dem 1. Juli 2008 Pflicht.
Energieausweise, die vor Inkrafttreten der EnEV ausgestellt wurden, haben eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Ihr TOP-Malermeister.